Behandlung
Wie läuft eine Behandlung ab?

Für den vereinbarten Termin sollten Sie und Ihr Tier sich Zeit nehmen. Ich komme zu Ihnen nach Hause, um Ihr Tier in seiner gewohnten Umgebung kennen zu lernen. Nachdem ich Ihr Tier eingehend untersucht habe, werden wir uns gemeinsam ein ganzheitliches Bild des Tierpatienten machen, dabei sind auch vielleicht unwesentlich erscheinende Vorlieben von Bedeutung.Aus den gesammelten Daten erstelle ich dann den individuellen Therapieplan für Ihr Tier.Ziel ist nicht das Unterdrücken von Symptomen, sondern das Erkennen und Behandeln der Ursachen, um eine dauerhafte Heilung zu erreichen.

 

Behandlungsradius:
Tätig bin ich im Großraum Baden-Baden, Karlsruhe und Rastatt sowie im Großraum Stuttgart. Auf Anfrage auch in anderen Orten Baden-Württembergs.

Behandlungsbeispiele:

Bewährt hat sich die alternative Tiermedizin vor allem bei der Behandlung von Allergien und anderen so genannten Zivilisationskrankheiten. Begleitend bei operativen Eingriffen vom Tierarzt kann Ihrem Tier geholfen werden, sich nach der Narkose schneller wieder zurecht zu finden und die Rekonvaleszenz zu beschleunigen. Nicht nur ältere Hunde und Katzen profitieren von Beigaben zum Futter, auch in Phasen starker Beanspruchung und Stress helfen sie dem Tier das Immunsystem aufrecht zu erhalten. Verhaltensprobleme können auf verschiedene Arten positiv beeinflusst werden, zum Beispiel sprechen Tiere sehr gut auf Bach-Blüten an.

  

Der Aspekt 'Ruhe' ist bei allen Behandlungsarten von höchster Bedeutung!

 

Die Akupunktur (Acus = Nadel, punctura = Einstich)

Die Akupunktur zählt zu den Heilweisen der Regulationsmedizin und wird seit rund 4000 Jahren praktiziert. Ziel ist die Eigenregulation des Körpers gezielt zu beeinflussen um heilende Prozesse zu erzielen. Durch die Stimulation mittels Akupunkturnadeln verändern sich verschiedene biochemische und physiologische Zustände, die das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellten und die Ursachen von Störungen beheben.
Auch ist Akupunktur bei Jungtieren sinnvoll, denn sie gibt ihnen Lebensenergie mit auf den Weg. Akupunktur würdigt in ihrer Ganzheitlichkeit das Tier in seiner Einzigartigkeit.

Gesundheit in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist:
Wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind und das Qi frei und ungehindert durch alle Körperbereiche fließen kann.
  
Neben einer schwachen ererbten Konstitution können pathogene (krankmachende) Faktoren dieses Gleichgewicht empfindlich stören und das Qi kann nicht mehr frei fließen. Diese Faktoren können z.B. sein: Streß, belastende Emotionen oder Klimaeinwirkungen. Erste Zeichen können sein: gestörter Appetit, Reizbarkeit, Bewegungsunlust usw., diese weisen bereits auf ein Ungleichgewicht im Organismus hin. Wird den Störungen keine Bedeutung beigemessen oder nicht bemerkt, kommt es früher oder später zur Krankheit.

Ist erst einmal ein Ungleichgewicht vorhanden, ist das Tier für andere krankmachende Faktoren wie z.B. Viren, Bakterien, Staub und Umweltgifte empfänglicher.
 

Die Akupunktur kann zerstörtes nicht wieder herstellen, aber sie kann gestörtes regulieren!

Wichtig zu wissen ist, daß bei einigen chronischen Erkrankungen z.B. Hüftdysplasie oder der Arthrose, die Akupunktur nicht in der Lage ist, diese zu beseitigen. Allerdings können durch Akupunktur Schmerzen gelindert werden.
 
Wie viele Behandlungen sind nötig?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Alle Tiere sind verschieden. Ihr Organismus reagiert vielfältig, die Tiere sind unterschiedlich stark mit dem Menschen verbunden, sind unterschiedlich alt, und sie haben unterschiedlich lang und intensiv mit ihren Problemen zu tun.
Meist ist aber bereits nach einigen wenigen Behandlungen eine Heilungstendenz zu erkennen.


Blutegel Therapie Medizinische Blutegel  (Hirudo medicinalis)


Die ersten Aufzeichnungen über den therapeutischen Einsatz von Blutegeln findet man bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. bei dem Griechen Nikander von Kolophon. Auch wenn diese Therapieform archaisch anmutet, sind Egel hochsensible Tiere mit Temperatursensoren. Sie besitzen 5 Augenpaare.

Nachdem die Blutegeltherapie im letzten Jahrhundert nur selten zum Einsatz kam, erlebt sie nun wieder eine Renaissance in der modernen Medizin. Der Blutegelbiß hat eine Doppelwirkung: Die Injektion von heilsamen Substanzen, z.B. entzündungs- und gerinnungshemmende und das gleichzeitige Absaugen dadurch verflüssigter Thromben.

Die Behandlung erfolgt für den Patienten ohne nennenswerte Schmerzen. Ein Blutegel arbeitet 30 Minuten bis 1,5 Stunden und fällt dann von selbst ab. Er saugt in dieser Zeit 20 – 50 ml Blut. Die darauf folgende Nachblutung kann bis zu 12 Stunden dauern. Durch das Nachbluten wird die Wunde von Sekundärinfektionen gereinigt und bewirkt darüber hinaus einen sanften Aderlaß.

Kontraindikationen: Die Abgabe gerinnungshemmender Medikamente, Blutgerinnungsstörungen, ausgeprägte Allergieanfälligkeit, Trächtigkeit, geschwächte Konstitution sowie Anämien.

Typische Indikationen in der Veterinärmedizin: HD, Dackellähme, Leckekzem, Otitis, Zwischenzehenekzem, OP-Nachsorge und Narbenbehandlung, Verletzungen, Arthrosen, Entzündungen, Lymphatische Störungen und viele weitere.